GGEO-SichtbarkeitsmonitorGratischeck → laufendes Monitoring

Transparenz und Roadmap: Was der Monitor kann – und was noch offen ist

· · Von Willy Rüegg

Schweizer KMU-Inhaber bei der Auswertung von GEO- und SEO-Messdaten

Warum publizieren wir offene Punkte?

Diese Seite legt offen, was der GEO-Sichtbarkeitsmonitor heute misst, was er bewusst nicht tut und welche Funktionen noch fehlen. Wir publizieren diese Liste, weil Vertrauen aus überprüfbaren Aussagen entsteht – nicht aus Marketing-Versprechen. Wer ein Mess-Werkzeug abonniert, soll vorher wissen, wo dessen Grenzen liegen.

Der Markt für KI-Sichtbarkeits-Tools ist jung und laut. Wie stark die Messwerte schwanken, zeigt eine Semrush-Auswertung von über 100 Millionen KI-Zitaten: Reddit fiel auf ChatGPT innert rund sechs Wochen von etwa 60 auf etwa 10 Prozent der Antworten. Wer bei solcher Volatilität feste Resultate verkauft, täuscht seine Kundschaft. Wir dokumentieren stattdessen, was messbar ist – und was nicht. Die Grundlagen dazu erklärt der Ratgeber Was ist GEO?.

Was misst der Monitor heute?

Der Monitor prüft alle 14 Tage automatisch fünf Bereiche: KI-Zitate, Google-Rankings, Wettbewerb, Technik und lokale Präsenz. Jeder Messpunkt erzeugt einen vollständigen Bericht mit PDF-Export und einen priorisierten Handlungsplan. Nicht gemessene Kanäle fliessen dabei nie als Nullwert in den Sichtbarkeitsindex ein.

  • KI-Zitate auf fünf Plattformen: Google AI Mode, ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity. Je Messlauf hält der Monitor fest, ob Ihre Website als Quelle zitiert, nur erwähnt oder gar nicht genannt wird – inklusive der Original-Antworten mit hervorgehobener eigener Domain und Modellangabe.
  • Google-Rankings und SEO-Auswertung: Position, Suchvolumen und Schwierigkeit je Keyword, Lighthouse-Messwerte, Seitenstruktur, strukturierte Daten und Keyword-Chancen auf den Positionen 4 bis 20.
  • Wettbewerbsvergleich: live gemessene Google-Top-10 in Ihrer Region, SERP-Features mit eigener Präsenz, Stimmenanteil der in KI-Antworten zitierten Domains sowie Keyword-, Content- und Backlink-Lücken gegenüber bestätigten Wettbewerbern.
  • Technik-Check mit KI-Lesbarkeits-Ampel: Kann die KI Ihre Seite ohne JavaScript lesen? Dazu robots.txt-Analyse in drei Bot-Gruppen (klassische Suche, KI-Suche, KI-Training), Google-Index-Abgleich und llms.txt-Prüfung. Die llms.txt ordnen wir ehrlich ein: ein Experiment, kein bewiesener Booster – die Google-Suche ignoriert solche Dateien nach eigener Aussage. Details dazu im Ratgeber llms.txt.
  • 14-Tage-Rhythmus mit fairen Vergleichen: Verglichen wird nur zwischen methodisch passenden Messpunkten mit gleichem Keyword, gleicher Region und gleichem Prompt. Eine Abweichung von ±1 Punkt gilt als stabil – nicht als Erfolg oder Misserfolg.
  • Handlungsplan zum Abhaken: Alle Befunde erscheinen als priorisierte Karten von Kritisch bis Niedrig, mit Status Offen, In Arbeit oder Erledigt. Der Status bleibt über künftige Messungen erhalten.

Wie tief gemessen wird, hängt vom gewählten Plan ab:

PlanPreis (Endpreis, ohne MWST-Ausweis)MessumfangDirekte KI-Antworten
EssentialCHF 39/Monat oder CHF 390/Jahr50 Keywords, 25 KI-Prompts, bis 10 Crawl-Seiten je Lauf, 3 WettbewerberChatGPT und Perplexity, Google AI Mode immer
GrowthCHF 89/Monat oder CHF 890/Jahr200 Keywords, 100 KI-Prompts, bis 15 Crawl-Seiten je Lauf, 5 Wettbewerberzusätzlich Claude und Gemini, dazu Web-Erwähnungen mit Stimmung
ProCHF 179/Monat oder CHF 1790/Jahr500 Keywords, 250 KI-Prompts, bis 25 Crawl-Seiten je Lauf, 10 Wettbewerberwie Growth, plus Bewertungs-Detailmessung, bis 3 Domains

Alle Leistungen im Detail zeigt die Seite Pakete des Monitors. Wie sich der Monitor gegen internationale Werkzeuge schlägt – auch dort, wo andere besser sind –, zeigt der GEO-Toolvergleich.

Was tut der Monitor bewusst nicht?

Vier Grenzen sind Absicht, keine Schwäche. Sie schützen Sie davor, aus echten Daten falsche Schlüsse zu ziehen.

  • Keine Nullwerte für nicht gemessene Kanäle: Fehlt eine Messung, fliesst sie nicht als 0 in den Index ein. Die Gewichtung ist offen dokumentiert: Google organisch 50 Prozent, Google-AI und LLM 30 Prozent, lokale Präsenz 20 Prozent.
  • Keine Ranking-Garantien: KI-Sichtbarkeit ist beeinflussbar, nicht steuerbar. Laut Ahrefs ranken nur noch 38 Prozent der in Google AI Overviews zitierten Seiten in den klassischen Top 10 – in der Vorgängerstudie waren es 76 Prozent. Wer bei solchen Verschiebungen Platzierungen garantiert, arbeitet nicht seriös.
  • Keine erfundenen KI-Erwähnungen: Der Monitor zeigt Original-Antworten mit Modellangabe und markierter Domain. Zitiert keine Plattform Ihre Website, steht dort «keine Zitate» – auch wenn das unbequem ist.
  • Kein Zugriff auf private Daten: Gemessen wird nur, was öffentlich abrufbar ist – Website, robots.txt, Google-Ergebnisse und öffentliche Profile. Der Monitor braucht weder ein Tracking-Skript auf Ihrer Website noch Zugänge zu Kundendaten oder Systemen.

Offene Punkte – woran wir arbeiten

Die folgende Liste stammt direkt aus unserer Entwicklungs-Dokumentation. Jeder Punkt nennt, was fehlt, warum es fehlt und den ehrlichen Status. Termine versprechen wir bewusst keine – lieber ein fertiges Feature später als ein halbes pünktlich.

Offener PunktWas heute fehltWarumStatus
Google-Search-Console-AnbindungImpressionen und Klicks aus der Google-Suche fehlen im Monitor.Google liefert seit Juni 2026 eigene Berichte für KI-Features in der Search Console; die Anbindung braucht eine saubere Freigabe je Kundenkonto.geplant
Direkte KI-Zeitreihen je PlattformDie Erwähnungs-Zeitreihe stützt sich auf den Google-Datensatz von DataForSEO; wiederholte Direktabfragen bei ChatGPT, Gemini und Perplexity laufen noch nicht als stabile Serie.Direkte KI-Antworten sind Momentaufnahmen. Wir geben sie bewusst nicht als stabile Markt-Rankings aus, solange die Methodik nicht reproduzierbar ist.in Prüfung
Online-AbozahlungStripe-Checkout, Kundenportal und TWINT-Jahreszahlung sind vorbereitet, aber deaktiviert; Pläne schalten wir manuell als Pilot frei.Die Zahlung geht erst live, wenn Preise, Webhooks und Steuerabwicklung fehlerfrei laufen.geplant
Team-EinladungenRollen und Nur-Lese-Zugriff existieren in der Datenbank, aber es gibt keine Einladungs-Oberfläche; Konten legt der Betreiber an.Die Selbstregistrierung bleibt in der Pilotphase bewusst geschlossen – das reduziert Missbrauch.geplant
Branchen-Prompt-SetsKuratierte KI-Fragensets je Branche fehlen; Prompts werden je Projekt einzeln definiert.Gute Sets brauchen echte Kundenfragen je Branche, keine generischen Listen.geplant
Öffentliche APIAlle Schnittstellen sind intern und sitzungsgeschützt; es gibt keine API-Schlüssel und keine Entwickler-Dokumentation.Die Stabilität des Messbetriebs hat Vorrang vor neuen Zugangswegen.in Prüfung
White-Label-Berichte und Agentur-ModellPDF-Berichte tragen kein eigenes Kunden-Branding; maximal 3 Domains selbst im Pro-Plan, keine Mandanten-Verwaltung.Der Monitor ist auf einzelne KMU ausgelegt; ein Agentur-Ausbau braucht ein eigenes Rollen- und Preismodell.in Prüfung
Wöchentlicher MessrhythmusAlle Pläne messen alle 14 Tage; ein Wochen-Modus ist im Code angelegt, aber ungenutzt.14 Tage zeigen Trends verlässlicher; Wochenläufe erhöhen Kosten und Zufallsrauschen.in Prüfung
Slack, Teams und WebhooksBenachrichtigungen kommen nur per E-Mail nach Messläufen.E-Mail deckt den Bedarf der Pilotkunden; Integrationen folgen nach Nachfrage.in Prüfung
MehrsprachigkeitOberfläche und Berichte gibt es nur auf Deutsch (de-CH), Preise nur in CHF.Der Fokus liegt zuerst vollständig auf dem Schweizer Heimmarkt.in Prüfung

Zwei weitere Punkte gehören zur ehrlichen Einordnung. Erstens sind die Mengengerüste bewusst klein: maximal 10 eigene Keywords je Projekt (die Messung ergänzt rankende Begriffe automatisch bis zum Planlimit), Tiefencrawl von 10 bis 25 Seiten je Lauf. Internationale Suiten tracken tausende Keywords – für ein KMU mit einer Website reicht unser Umfang, für Konzern-Portale nicht. Zweitens beginnt die Vergleichshistorie erst mit dem Neustart der Messdatenbank im August 2026; lange Trendlinien entstehen ab jetzt. Welche Messmethoden es daneben gibt, erklärt der Ratgeber KI-Sichtbarkeit messen.

Wie entscheiden wir, was als Nächstes kommt?

Nicht nach der Featureliste der Konkurrenz, sondern nach vier Kriterien: Messbarkeit, Kundennutzen, Kostenkontrolle und erklärbare Darstellung. Ein Feature erscheint erst, wenn wir seine Zahlen ehrlich erklären können.

  1. Messbarkeit vor Featureliste: Neue Messungen müssen reproduzierbar sein. Direkte Plattformmessungen bauen wir nur über zulässige, stabile Schnittstellen – nicht über Tricks, die nächste Woche brechen.
  2. Kundenfeedback zählt doppelt: Wünsche, die mehrere Kunden unabhängig voneinander äussern, rücken nach vorne. Ein einzelner lauter Wunsch schlägt keine fünf leisen.
  3. Kostendeckel bleiben hart: Jeder Messlauf hat einen fixen internen Kostendeckel. Features, die ihn sprengen würden, warten – so bleiben die CHF-Preise stabil, ohne dass API-Kosten an Kunden weitergereicht werden.
  4. Ehrliche Darstellung vor der Freischaltung: Ein Wert erscheint erst im Portal, wenn seine Grenzen im Klartext daneben stehen – wie heute beim Backlink-Modul oder der llms.txt-Prüfung.

Haben Sie einen Feature-Wunsch?

Schreiben Sie an info@webdesign-ai.ch. Jede Nachricht wird gelesen und beantwortet. Nennen Sie kurz Ihre Branche und das Problem, das gelöst werden soll – das hilft mehr als ein Tool-Name. Wer statt laufender Messung eine persönliche Einzelanalyse braucht, findet in der Deep-Dive-Expertenanalyse die Alternative zum Abo.

Quellen und weiterführende Informationen

Prüfen Sie parallel die Gratis-Berichte der Plattformen selbst: Bing zeigt seit Februar 2026 KI-Zitate im «AI Performance»-Report, Google seit Juni 2026 Impressionen aus generativen KI-Features in der Search Console. Beide bestätigen: KI-Sichtbarkeit ist messbar geworden – aber kein Anbieter garantiert Resultate.

Häufige Fragen zu Transparenz und Roadmap

Warum zeigt der Monitor seine offenen Punkte öffentlich?

Weil Kaufentscheide auf ehrlichen Informationen beruhen sollen. KI-Sichtbarkeit schwankt stark, und kein Werkzeug misst alles. Wer die Grenzen eines Tools kennt, liest dessen Zahlen richtig – das ist uns wichtiger als ein makelloses Verkaufsargument.

Wo liegen meine Messdaten und wie lange bleiben Berichte erhalten?

Der Monitor misst ausschliesslich öffentlich zugängliche Signale wie Website, robots.txt, Google-Ergebnisse und öffentliche Profile – private Kundendaten oder Website-Zugänge braucht er nicht. Jeder abgeschlossene Messpunkt behält seinen GEO- und SEO-Bericht im Archiv mit token-geschützten Links (bis 20 Einträge). Berichte unterliegen einer Aufbewahrungsfrist von 90 Tagen; danach bereinigte Berichte bleiben als Messwert je Messpunkt sichtbar.

Wie kündige ich mein Abo – gibt es versteckte Fristen?

Nein. Die Pläne laufen monatlich oder jährlich, eine formlose E-Mail an info@webdesign-ai.ch genügt. Das Abo endet auf das Ende der bezahlten Laufzeit. Da die Online-Zahlung noch nicht live ist, schalten wir Pläne derzeit manuell als Pilot frei – die Kündigung läuft genauso direkt und persönlich. Ihre PDF-Berichte können Sie vorher herunterladen.

Wie reiche ich einen Feature-Wunsch ein – und was passiert damit?

Per E-Mail an info@webdesign-ai.ch, idealerweise mit Branche und dem konkreten Problem statt eines Tool-Namens. Wir sortieren Wünsche nach Messbarkeit, Mehrfachnennung und Kostenwirkung. Sie erhalten eine ehrliche Antwort: geplant, in Prüfung oder abgelehnt mit Begründung – keine Vertröstung mit «kommt bald».